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KI-bezogene Projekte in der Hochschullehre

AI Competence Hub

Die rasante und kontinuierliche Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) hat ihre Bedeutung für zahlreiche Fachgebiete deutlich gemacht. Dies gilt auch für die Hochschullehre an der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich). Von Lehrenden wird erwartet, dass sie ihre Kompetenzen im Umgang mit KI in der Lehre erweitern und gleichzeitig dazu befähigt werden, Studierende bei der Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI zu unterstützen.

Das in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich umgesetzte Projekt «AI Competence Hub» greift diesen Bedarf auf und hat zum Ziel, die KI-Kompetenzen von Lehrenden unter Berücksichtigung technologischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Dimensionen zu stärken (Projektlaufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2026).

Die Initiative umfasst drei eng miteinander verknüpfte Komponenten. Die «AI Community for Teaching» und die «AI Environment for Teaching Staff» werden durch das swissuniversities-PgB-Programm «Open Education & Digital Competencies» finanziert und in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich umgesetzt. Die Unterstützung der Lehrenden erfolgt durch einen KI-Kompetenzrahmen, eine gemeinschaftlich organisierte Communities of Practice und speziell geschulte studentische AI-Coaches.

Lehrende werden durch einen KI-Kompetenzrahmen, kollaborative Communities of Practice und speziell geschulte studentische KI-Coaches unterstützt.


Bisherige Meilensteine: 

 

1. KI-Umgebung für Lehrende

Mit der Einrichtung einer Community of Practice zum Thema KI in der Hochschullehre an der Universität Zürich sollen die Entwicklung von Anwendungsszenarien und der Wissensaustausch gefördert werden. Wenn Sie der Community beitreten und Informationen zu Aktivitäten und Veranstaltungen erhalten möchten, klicken Sie auf den obenstehenden Link.

3. AI-Coaches

Der Kurs Start! AI Competences (for Teaching & Learning) wurde an der Universität Zürich entwickelt. Im Rahmen dieses Kurses werden Studierende zu AI-Coaches ausgebildet. Diese speziell geschulten Studierenden unterstützen Lehrende beim Einsatz von KI in der Hochschullehre. Ab dem Frühjahrssemester 2026 nehmen die ersten zwölf Tandems aus Studierenden und Lehrenden ihre Zusammenarbeit auf.

Im Jahr 2026 sollen die Initiativen in allen drei Bereichen weiterentwickelt werden: durch die Erarbeitung von KI-Ressourcen zur Förderung von KI-Kompetenzen, die Stärkung der KI-Community mit verschiedenen Veranstaltungsformaten sowie die Fortführung und Erweiterung des AI-Coaches-Programms.

KI-Tools und -Services für die Lehre

Klicker unterstützt Lehrende mit verschiedenen praxisnahen Anwendungsmöglichkeiten dabei, KI in die Hochschullehre und Leistungsbeurteilung zu integrieren:

Alle diese Funktionen basieren auf einer gemeinsamen Ebene für das Verständnis von Inhalten: KlickerUZH überführt die Materialien einer Lehrveranstaltung – darunter Videos, Dokumente und Webseiten – in Wissensgraphen, die die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Konzepten abbilden. Die KI-Funktionen greifen auf diese Darstellung zurück und orientieren sich dadurch eng an den tatsächlich vermittelten Inhalten statt an allgemeinem Wissen.

KI-generierte Übungsinhalte : KlickerUZH erstellt auf der Grundlage Ihrer bestehenden Kursmaterialien Übungsfragen in allen unterstützten Formaten (Single Choice, Multiple Choice, Kprim, Freitext und numerische Fragen) und auf verschiedenen Stufen der Bloom’schen Taxonomie. Die Lehrenden prüfen und bearbeiten die Fragen vor der Veröffentlichung. Dadurch reduziert sich der Vorbereitungsaufwand, ohne dass Lücken bei der Abdeckung der Inhalte entstehen.

KI-gestütztes formatives Feedback: Studierende erhalten jederzeit unmittelbares Feedback zu offenen Fragen. Dieses zeigt auf, was bereits gut ist und wo Verbesserungsbedarf besteht, ohne die richtige Antwort vorwegzunehmen. Dabei kommen von Menschen oder KI erstellte Bewertungsraster zum Einsatz, die von den Lehrenden geprüft werden. Diese können auch Freitextantworten bewerten und Punkte für Gamification-Elemente vergeben.

Chatbot für individuelles Tutoring: Kurs-Chatbots unterstützen Studierende jederzeit auf der Grundlage der von den Lehrenden bereitgestellten Materialien. Sie regen dazu an, Aufgaben selbstständig zu bearbeiten, anstatt die Antworten direkt vorzugeben. Über MCP kann ein Chatbot auch weitere Funktionen von KlickerUZH nutzen, beispielsweise spontan Übungsfragen erstellen. Die Unterhaltungen liefern Lehrenden zudem wertvolle Einblicke, etwa in wiederkehrende Fehlvorstellungen und Themen, bei denen Studierende Schwierigkeiten haben.